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Nur noch wenige Tage!

BESCHLEUNIGT Entschleunigt die Zukunft

Dann geht wieder die Post ab.

 

VORHABEN MISSGLÜCKT
Unternehmen VOLKSBAUSTELLE gelobt: Wir lernen aus den Fehlern!


ÜBER DIE DÖRFER – alb: hören

Oktober 2017: Das Unternehmen VOLKSBAUSTELLE hat sich den Auftrag gegeben, orale Artefakte (Geschichten, Mythen und Sagen), die im Umlauf sind, aufzuspüren und sie in Hörskulpturen im öffentlichen Raum zugänglich zu machen.

Das Erzählen von Geschichten ist Ursprung unserer Kultur: Mündliche Überlieferung, Mythologie, Geschichtsschreibung – die „oral culture“ hat seit frühester Menschheit das Zusammenleben geformt und beeinflusst. ÜBER DIE DÖRFER – alb: hören reaktiviert die Kulturform des Geschichtenerzählens und der mündlichen Überlieferung und bringt sie mit (Heimat)-Museen und ihren Erinnerungsspeichern in Kontakt.

Ausgangspunkt der Recherche waren 15 verschiedene Orte auf der Mittleren Alb und der Zollernalb und ihre Heimat- und Stadtmuseen. Drei davon wurden zu Kooperationspartnern: das Stadtmuseum

Münsingen sowie die Heimatmuseen in Jungingen im Killertal und in Meßstetten-Hossingen. (Mit dem Heimatmuseum in Römerstein-Donnstetten ist eine Kooperation für das nächste Jahr geplant.) Bis

Anfang Juli wohnte Unternehmen VOLKSBAUSTELLE für jeweils eine Woche in den drei Gemeinden, um dort vor Ort Menschen kennen zu lernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen: Deren Geschichten – bekannte und unbekannte, lustige und tragische – werden nun, zusammen mit historischen Aufnahmen, an drei Hörskulpturen präsentiert.

Am 6. Oktober (Münsingen), 11 Uhr, Rathausplatz, am 7. Oktober), 15 Uhr, Heimatmuseum (Meßstetten-) Hossingen (Tieringer Str. 13) und am 8. Oktober 14 Uhr, Heimatmuseum Jungingen (Killertal), Schulstr. 8 werden die drei Hörskulpturen der Öffentlichkeit vorgestellt und sind dann jederzeit zugänglich.

ÜBER DIE DÖRFER – alb: hören erweitert das Angebot der Museen vor Ort um orale Artefakte und regt zugleich einen Dialog innerhalb der Stadt- und Dorfgemeinschaft an: Welche Geschichten erzählen wir uns und worüber? Die zu Gehör gebrachten O-Töne können von den Museumsleitern jederzeit durch neue und andere ausgetauscht werden – so bleibt „ÜBER DIE DÖRFER“ aktuell und das Geschichtenerzählen im Fluss.

Unter MATERIALIEN hier auf dieser Web-Seite sind die Hörartifakte und ein ausführliches Heft zum Projekt bereitgestellt.

In Zusammenarbeit mit den Museen in Münsingen (Leitung: Yannik Krebs), Jungingen (Leitung: Ludwig Bosch), Meßstetten-Hossingen (Leitung: Ursula Neher-Sprenger).

Das Projekt wurde finanziert von THEATERWERKSTATT SCHWÄBISCHE ALB, die zum Kooperationsprojekt STADT. LAND. IM FLUSS. Vom Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof Melchingen gehört.

STADT. LAND. IM FLUSS. ist eine Kulturwerkstatt der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ und wird durch das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ der Kulturstiftung des Bundes sowie das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert.